Fütterung

Abschließende Herbstschulungen im ADFZ wurde Tino Hochmuth mit dem Seminar "Futterproduktion und Fütterung" am 02. und 03. Oktober im Gange gebracht. Nach dem Erfolg des Seminars im März kamen 24 Interessierende aus der ganze Ukraine in Doslidnytske und diskutierten ameisenhaft solche Fragen wie Ökonomische Auswirkungen verschiedener GF-Qualitäten, Gestaltung von Rationen für Kälber, Färsen und adulte Milchrinder, Zusammenhang zwischen Fütterung und Tiergesundheit, Arbeitsorganisation, Herdenmanagement und Controlling.

Am zweiten Seminartag haben wir positive Erfahrungen genutzt und als Unterstützung der Hauptreferent 2 sachkundige Experten wieder eingeladen: Nataliia Sergeewa vom Wirtschaftspartner CLAAS widmete sich dem Thema "Moderne Technik für die Futterproduktion". Alle wichtigen Aspekte der Produktion hat sie am Beispiel der „Grünen Linie“ von CLAAS umfassend erörtert.

Alexander Walchuk von der Agraruniversität Kiew (NUBiP) hat das von ihm entwickelte Herdenmanagement-Programm "Cattle.Centre" vorgestellt, was von allen Seminarteilnehmern sehr interessiert aufgenommen wurde. Alle Vorträge liefen Brust an Brust mit den lebendigen Diskussionen, was natürlich eine positive Resonanz des Seminars bestätigt.

Feldbonitur und Pflanzenbau

Die Stafette wurde von Peter Höper übernommen und von 17. bis 19. Oktober referierte er zwei wichtige Seminare mit den Schwerpunkten "Feldbonitur" und "Pflanzenbau". Das Auditorium des ADFZs kennt Peter als großartigen Praktiker und Fachmann, der 99% Prozent theoretischen und praktischen Fragen beantworten kann. Darüber hinaus kamen zu abschließendem Feldboniturseminar im Oktober rekordmäßige 54 Teilnehmer, die während des praktischen Rundgangs die Besonderheiten der Entwicklung solche Kulturen wie Zuckerrüben, Winter Raps und Winter Weizen besprechen zu dürften. Im Endspiel des Seminars diskutierte die Gruppe Sorten- und Terminversuche im Mais, stellte die physikalische Eigenschaften verschiedene Hybriden fest und besprach die Ergebnisse.

Am 18. und 19. Oktober fand es ein Seminar zum Thema "Pflanzenbau" mit dem Fokus auf Winterweizen und Winterraps. Es waren 2 sehr konstruktive Tage, die angereisten Fachleute sowohl aus Betrieben als auch aus Pflanzenschutz- und Handelsfirmen stellten jede Menge themenbezogener und zeitnaher Fragen. TOP-Themen dieses Seminars waren Erläuterung der Interaktion wichtiger Faktoren (Standort – makro, -mikro; Fruchtfolge, Sorte, Düngung, Pflanzenschutz, ...), Darstellung der unterschiedlichen Sortentypen im Weizen, Steuerung der Ertragsaufbaus in den jeweiligen Sortentypen, Bestandessteuerung durch Saatzeit und N-Düngung, Spurenelementdüngung, Einsatz von Wachstumsregulatoren, Insektizide, Fungizide, Herbizide und andere.

Die permanente Kommunikation zwischen dem Referent und den Teilnehmer, sowohl belebte Diskussion zeigten den großen Bedarf solche Themen für die Fachleute.

Bodenanalyse

Den Einmarsch die beliebten Referenten führte Helge Beckurs mit seinem Seminar über die "Nährstoffe, Bodenuntersuchung und Kartierung". Zum sechsten Mal im ADFZ, zum sechsten Mal ausverkauftes Haus. Wie immer stieg Helge mit der Bodenanalyse ein und erörterte verschiedene Möglichkeiten diese zu nehmen und zu interpretieren. Der Referent betonte mehrmals, dass ohne Bodenanalyse es kaum möglich ist, nachhaltige, höhe und stabile Erträge zu erzielen. Als nächstes Themenblock kamen Erstellung von Boden- und Ertragskarten und Nutzung der Daten für eine gezielte Ursachenforschung in Niedrigertragszonen. "Allererst muss man alle Ecken seines Feldes kennen, und nur danach mit der Bestellung und Düngung anfangen", - sagte Helge Beckurs als Einstiegswort dazu. Das helft in der erste Linie bei der zielgerechte Düngerausbringung und Saatgutverteilung, und diesen beiden Themen lenkte der Referent eine besondere Aufmerksamkeit. Wenn man alle diese Instrumente vorhanden hat, wenn man die langjährige Datenblöcke analysiert und versteht, wenn man aufgrund dieser Daten teilflächenspezifisch arbeitet - dann ist man für die kommende Jahren mit den Entscheidungen und Ertrag versichert.

Smartfarming

Die Übergangsbrücke bei dem Seminar war die Frage der Datenerfassung mit den Drohnen und Satelliten. Heutzutage haben die Landwirte eine breite Palette der Instrumenten, mit der sie Daten erfassen und analysieren zu dürfen. Darüber hinaus traf ADFZ-Team Entscheidung ein Seminar zum Thema "Smart Farming, Einsatz von Drohnen und Datenerfassung" zu organisieren und mit diesem Thema Herbstangebot abzuschließen. Als Hauptreferenten des Seminars traten die Fachkräfte von der Fa. Drohne UA auf. Die Erfahrungen aus Deutschland hat Helge Beckurs mitgebracht, Vadym Koval, Produktmanager der Fa. Horsch erläuterte die Umsetzungsmöglichkeiten der gesammelte Daten an den Maschinen.

Mit den internationalen und eigenen Erfahrungen fing Hege Beckurs an und teilte über den Einsatz von Drohnen zur Flächenkartierung. Dann stiegen unsere Drohne UA-Freunde mit solche Schwerpunkte wie physikalische Grundlagen und Auswahl der Drohne, Einfluss von Wetterbedingungen und - was heutzutage enorm wichtig ist - rechtliche Fragen ein. Danach behandelten sie das Sensorenthema bei den Drohnen und Möglichkeiten der Anwendung verschiedener Sensoren abhängig vom Endziel. Als praktischen Teil kam die Flächenanalyse mit dem Drohne, wo die Seminarteilnehmer alle Nuancen und Kleinigkeiten der Drohneneinsatz betrachten zu dürfen. Da wir während praktischen Teil die Daten sammelten, bekam Vadym Koval die Möglichkeit diese Daten an den Aggregat zu transferieren. Er fang aber allererst mit den Fragen der Kompatibilität an. Es gibt zur Zeit eine Vielzahl der verschiedene Bordrechner und ISO-Bus Terminals, die mit verschiedenen Datenformate arbeiten, und genau das kann viele Probleme währen der Datenübertragung schaffen. Als Schlusspunkt erörterte er bei welche Maschinen der Fa. Horsch möglich und sinnvoll ist, Drohnen- und Satellitendaten einzuwenden, und wie man mit Auto-Force System effizienter arbeiten kann.